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ANWENDUNG

Techniken freischalten

Was die Sperren öffnet, was dir eine gesperrte Karte sagt und wie du den kürzesten Weg dahin siehst.

5 Min. Lesezeit

Manche Karten in der Technikliste tragen ein Schloss. Sie sind nicht verschlossen, nur noch nicht offen: die App folgt einem Weg von leicht zu schwer.

Tipp eine gesperrte Karte an

Das öffnet eine Seite, die zeigt, was nötig ist. Oben der Name der Technik, darunter die Voraussetzungen einzeln mit Fortschrittsbalken:

> 2 × Dreieck — 1/2

> 2 × Langer Ausatem — 0/2

Darunter steht ausgeschrieben, warum diese Reihenfolge. Bei 4-7-8 zum Beispiel: ohne Erfahrung mit Atempausen und langen Ausatmungen kann eine Pause von sieben Sekunden schwindlig machen.

Die Seite zeigt auch den kürzesten Weg: welche Technik du machen kannst, um diese Sperre am schnellsten zu öffnen.

Was zählt

Nur bewertete Sitzungen zählen: Sitzungen ohne Mikrofon bringen keinen Fortschritt für die Sperren. Sehr früh abgebrochene Sitzungen zählen ebenfalls nicht.

Eine Sitzung kann für mehrere Sperren zugleich zählen. Eine Voraussetzung wie „2 × Kohärent / Tief und Langsam / Dreieck“ wird von jeder davon erfüllt.

Was die Zahl der Sitzungen bestimmt

Deine Erfahrungsstufe. Hast du beim Einstieg „Ich kenne einige Techniken“ gesagt, sind die Grundtechniken von Anfang an offen und die fortgeschrittenen gehen mit halb so vielen Sitzungen auf. Hast du „Ich bin erfahren“ gesagt, gibt es die meisten Sperren gar nicht.

Die Punktzahl deiner Einführungsübung. Lief die kurze Übung am ersten Tag gut, sinken die Voraussetzungen. Über fünfundneunzig und eine Technik geht sofort auf.

Dein Ziel. Weswegen du gekommen bist, dessen Technik startet freigeschaltet. Sagst du Schlaf, ist 4-7-8 offen; sagst du Konzentration, Box; sagst du Energie, der Energieatem.

Führen deine Gesundheitshinweise von dieser Technik weg, geht für das Ziel eine andere auf — die App sagt nicht „die habe ich für dich geöffnet“ und setzt zugleich eine Warnung daneben.

Wenn eine Sperre aufgeht

Geht eine neue Technik auf, läuft oben auf dem Home-Bildschirm ein kurzer Hinweis durch. Tipp ihn an und du bist direkt bei dieser Technik.

Auch manche Bildschirme haben Sperren: das Menü Programme, die persönliche Übersicht und die Wochenübersichten gehen ab einem bestimmten Punkt auf. Sie melden sich auf dieselbe Weise.

Wenn du gar keine Sperren willst

Die Sperren gibt es, um das Lernen zu ordnen, nicht um zu bestrafen. Aber wenn du die Praxis schon kennst, ist die praktische Antwort, deine Erfahrungsstufe beim Einstieg ehrlich anzugeben: wähl „Ich bin erfahren“ und fast alles startet offen.

Du kannst es auch später ändern: Profil → Einstellungen → Erfahrung.

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