Deine erste Sitzung, von Anfang bis Ende
Jeder Schritt vom ersten Öffnen der App bis zum Lesen deines ersten Berichts. Was gefragt wird, warum es gefragt wird und was du wo tust.
7 Min. Lesezeit
Wenn du die App zum ersten Mal öffnest, kommt ein kurzer Einstieg. Er dauert weniger als eine Minute, prägt aber alles Weitere — fangen wir also dort an.
1. Der Einstieg
Es sind sieben Fragen. Jede lässt sich überspringen, aber wenn du sie beantwortest, richtet sich die App nach dir ein.
Warum bist du hier? Ruhe, Konzentration, Schlaf, Energie oder „einfach ausprobieren“. Diese Antwort bestimmt die Reihenfolge der Techniken und schaltet gleich eine frei, die zu deinem Ziel passt.
Wie vertraut sind dir Atemübungen? Vier Möglichkeiten, von „gar nicht“ bis „erfahren“. Sie legt fest, wie lang die Einführungen sind und wie viele Sitzungen die Sperren verlangen.
Wie viel Zeit gibst du einer Sitzung? Das wird deine Standarddauer. Du kannst sie in jeder Sitzung ändern.
Wann übst du normalerweise? Die Vorschläge richten sich auch nach der Tageszeit. Von diesem Bildschirm aus kannst du auch die tägliche Erinnerung einschalten.
In welcher Altersspanne bist du? Freiwillig. Manche Techniken haben lange Atempausen und schnelles Atmen, und die Warnungen folgen daraus.
Wie soll die Oberfläche sein? Einfach, Standard oder Fortgeschritten. Sie legt fest, wie viel Information du siehst, und lässt sich später ändern.
Gesundheitshinweise? Asthma, Herz, Neigung zu Schwindel, Schwangerschaft. Gibst du etwas an, rutschen manche Techniken ans Ende der Liste und eine Warnung erscheint. Diese Antwort verlässt dein Gerät nie.
Am Ende wird eine kurze Einführungsübung vorgeschlagen. Du musst sie nicht machen, aber wenn du es tust, macht ihre Punktzahl die Sperren leichter.
2. Eine Technik wählen
Ein Tipp auf Start auf dem Home-Bildschirm öffnet die Liste der Techniken.
Die oberste Karte sagt „Für dich vorgeschlagen“ und hat ein Licht, das um sie wandert. Sie wird aus deinem Ziel, der Tageszeit und deinen letzten Sitzungen gewählt. Nimm ruhig eine andere Technik von weiter unten.
Gesperrte Techniken haben ein Schloss und eine Fortschrittsangabe wie „0/4“. Tipp eine an und sie zeigt dir, was nötig ist.
3. Eine Dauer wählen
Der Regler unter der Karte hat ein hervorgehobenes Band: das ist der für dich vorgeschlagene Bereich. Du musst nicht darin bleiben — es ist nur ein Vorschlag. Während du den Finger ziehst, markiert ein eigener Vibrationsstoß die Mitte des Bandes.
Es gibt auch fertige Tasten (1 Minute, 2 Minuten, 3-5 Minuten). Für eine erste Sitzung sind zwei Minuten ein guter Anfang.
4. Die Einführung
Ist es dein erstes Mal mit einer Technik, kommt zuerst die Einführung: wofür sie gut ist, wie sie Schritt für Schritt geht und welche Fehler häufig passieren.
Am Ende steht eine Übungsrunde. Du machst einen Zyklus bei eingeschaltetem Mikrofon, und die App bestätigt, dass sie deinen Atem hört. Wenn du hier hängen bleibst, geht der Schritt nach ein paar Versuchen von selbst weiter — du sitzt nicht fest.
Zum Überspringen tipp oben rechts auf Überspringen.
5. Die Sitzung
Ein Countdown von drei Sekunden, dann wird der Raum gemessen — sei dabei still, die App misst gerade das Geräusch im Raum.
Dann startet der Kreis. Atme ein, während er wächst, und aus, während er schrumpft. Was du tun sollst, steht im Kreis, zusammen mit den verbleibenden Sekunden.
Unten läuft eine Tonwelle mit: sie bewegt sich, wenn dein Atem gehört wird. Bewegt sie sich gar nicht, halt das Gerät etwas näher.
Zum Anhalten tipp auf Pause. Aus dem Menü kannst du weitermachen, den Zyklus neu beginnen oder die Sitzung beenden.
6. Der Bericht
Wenn die Sitzung endet, kommt dein Bericht: eine Punktzahl von hundert, eine kurze Überschrift, was gut lief und ein paar Vorschläge.
Tipp auf Ausführlicher Bericht und du siehst jede Messung einzeln. In einer ersten Sitzung kann das viel wirken — lass dir Zeit. Mit der Zeit wirst du wissen, was jede Zeile bedeutet.
Tipp auf Fertig und du bist zurück auf dem Home-Bildschirm, deine Serie hat begonnen.
Drei Vorschläge für die ersten Tage
Halt es kurz. Eine beendete Zwei-Minuten-Sitzung ist mehr wert als eine abgebrochene von fünf.
Häng dich nicht an die Punktzahl. Eine niedrige Punktzahl ist in den ersten Sitzungen normal. Sie misst, wie genau du dem Tempo auf dem Bildschirm gefolgt bist, nicht ob dein Atmen richtig war.
Such dir einen stillen Platz. Das macht dem Mikrofon die Arbeit leichter — und dir die Sitzung.